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Kreditkartenfirmen sind im Dauereinsatz, um die Missbrauchrisiken so gering wie möglich zu halten.

Hallo liebe tellows-Freunde,

es ist doch schön zu hören, dass Kreditkartenfirmen oft schon vor dem Kunden wissen, wann die eigene Karte missbraucht wird. Denn anscheinend wird jede einzelne Transaktion mit einem Verhaltensmuster abgeglichen. Kreditkartenfirmen sind stets dabei ihren Einsatz noch mehr zu erhöhen. Denn das Spiel Gut gegen Böse geht wohl nie zu Ende. So umfasst zum Beispiel das Team der „Aduno-Gruppe“ 16 Mitarbeiter, die versuchen die Missbrauchsrisiken so gering wie möglich zu halten, so dass das Speil für die Betrüger immer schwieriger wird. Wird ein Betrugsfall bekannt, fällt dies natürlich schlecht zurück auf das Team der Aduno-Gruppe. Um der Sache auf die Schliche zu kommen, werden alle Unregelmäßigkeiten genau analysiert und erfasst. Hierfür bedarf es aber im Voraus einer Anzeige bei der Polizei.

Einer der grossen Firmen der Schweiz ist die Viseca Card Services, sie ist auch Teil der Aduno-Gruppe. Die Firma hat in der Schweiz circa 1,3 Millionen Kreditkarten im Umlauf. Pro Jahr werden damit rund 50 Millionen Transaktionen getätigt. Der Anteil an Betrugsfällen bewegt sich gerade mal im Promillebereich. Zum Glück sind die technischen Entwicklungen mittlerweile soweit, dass es Chips statt Magnetstreifen und PIN´s statt Unterschriften gibt. Doch ist auch laut einem Artikel des Tagesanzeigers festzustellen, dass sich die Art und Weise des Betruges im Laufe der Zeit stark verändert hat. Waren es früher noch vermehrt Kartenfälschungen sind es heute vor allem Betrügereien über das Internet. Sogar die Europäische Zentralbank berichtet, dass es einen Rückgang an Betrugsfällen gibt, obwohl die Zahl der in Umlauf kommenden Kreditkarten immer weiter ansteigt. Laut dem Artikel soll eine von 4000 Transaktionen betrügerisch sein.

Um Betrugsfälle frühzeitig zu erkennen setzt die Aduno-Gruppe zwei unterschiedliche Systeme ein. Das erste System beruht auf einem regelbasiertem Ansatz und funktioniert folgendermaßen: Damit risikobehaftete Transaktionen schneller aufgespürt werden können, sollen verschiedene Regeln und Bedingungen definiert werden. Das zweite System soll laut Angaben automatisch im Hintergrund laufen und vergleicht jede durchgeführte Transaktion mit dem bisherigen Verhaltensmuster des Kunden. Treten bei diesem Abgleich Unregelmäßigkeiten auf werden diese sofort gemeldet. So soll sich auch die Corner Bank aus der Schweiz mit diesem Thema auseinander setzten. Ihr Sicherheitssystem beruht ebenfalls auf Grundlage von statistischen Modellen. Außerdem wird von Computern für jede Transaktion ein Risikoscore berechenet. Überschreitet dieser einen gewissen Wert, wird die Transaktion erst einmal überprüft oder kann auch automatisch abgebrochen werden. Jeder Kreditkartenherausgeber arbeitet zwar mit einem anderem System, aber im Grunde genommen ähneln sie sich alle in der Vorgehensweise. Ein Mitarbeiter der Aduno-Gruppe ist der Meinung, dass Kreditkartenbetrug in erster Linie das Problem der Kartenindustrie und nicht des Kunden ist.

Es ist zwar gut zu wissen, dass die moderne Technik mittlerweile so weit ist und schon sehr vorausschauend arbeitet. Doch sollte sich trotzdem ein jeder mal an die eigene Nase fassen und auch selber präventive Maßnahmen ergreifen, damit es erst gar nicht zu Betrugsfällen kommen kann. Zum Beispiel sollte man generell am Geldautomaten auf Auffälligkeiten am Gerät selbst achten und auch ein Auge auf andere Mitmenschen haben, so dass niemand den privaten PIN-Code ermitteln kann. Auch sollte man in der Öffentlichkeit darauf achten, dass sich die Karte immer an einem sicheren Ort befindet und nicht so ohne Weiteres entwendet werden kann. Ganz wichtig ist es, dass regelmäßig die eigenen Kontoauszüge kontrolliert werden. Sollte es doch mal zu einem Diebstahl kommen, solltet ihr euch sofort an die Notrufnummer 116 116 wenden. Heutzutage wird auch durch die zahlreichen Werbeanrufe versucht an unsere Daten zu kommen. Auf unserer tellows Domain kommen täglich neue Rufnummern hinzu. Aus den zahlreichen Kommentaren der Nutzer lässt sich heraus lesen, dass sie unter dem Vorwand von Gewinnbenachrichtigungen darum gebeten werden ihre persönlichen Daten preis zu geben. Oft wird vorgegaukelt man habe bei einem Gewinnspiel gewonnen und müsse nun, damit einen der Gewinn auch tatsächlich erreicht noch die Bankdaten angeben. Hier setzten die anscheinenden Betrüger auf unsere Gutgläubigkeit, doch ob der Gewinn dann auch tatsächlich jemals ankommt ist fraglich. So sollte vor allem bei folgenden Telefonnummern aufgepasst werden und ja keine Daten durchgegeben werden.

Hier mal eine Liste von Nummern, bei denen man besonders Acht geben sollte:

1. 0415836979 mit 29 Kommentaren und 7885 Suchanfragen. tellows Score: 8
2. 0033777186285 mit 8 Kommentaren und 1531 Suchanfragen. tellows Score: 8
3. 0211090887181 mit 1 Kommentar und 92 Suchanfragen. tellows Score: 8

Dies sind alles Nummern bei denen auf oben genannte Methode versucht wird an die Daten zu kommen. So erging es auch dem Nutzer Ang. In seinem Kommentar schrieb er:

Hatte eine Frau am Telefon die mir mitteilte, dass ich an einer Messe war und dort an einem Gewinnspiel gewonnen haben. Sie erzählte in einem sehr raschen Tempo ich hätte 900 Spieltipps gewonnen und wollte von mir die ersten Glückszahlen wissen. Nachdem ich 5 Zahlen nannte meinte die Dame, dass ich die Originalunterlagen später vom Postbote erhalten werde und mit Unterzeichnung entgegen nehmen muss. Danach hat sie mich nach der Kreditkarten-Nr. gefragt – habe ihr gesagt, dass ich keine hätte. So fragte sie mich später ob ich ihr meine Bank inkl. IBAN-Nr. mitteilen würde. Ich antwortete, dass ich zuerst die Unterlagen per Post möchte. Darauf meinte sie, sie würden nur Originalunterlagen verschicken und somit brauchen Sie meine Konto-Nr. Meine Antwort war, dass ich kein Interesse haben. Hörbar genervt meinte die Frau, dass sie nun alles wieder löschen müsse und ich somit nichts gewinnen kann. Verabschiedet.

Also liebe tellows-Freunde seit gewarnt und haltet euer Konto und eure Kreditkarte immer im Auge. Nur so könnt ihr auch dafür sorgen, dass es nicht zu einem Betrugsfall kommt. Und trotzdem ein Dankeschön an die heutige Technik, die uns schon eine Menge Arbeit abnimmt und immer ein besonders Auge auf unsere Kreditkarten hat.

Quelle:

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Schweizer beschweren sich über überfüllte Briefkästen trotz „keine Werbung“-Aufkleber

Wer kennt das nicht!? Da ist man mal für ein paar Tage über das Wochenende verreist und wenn man dann wieder zu Hause ankommt, glaubt man seinen Augen nicht. Der Briefkasten ist über und über mit Werbung gefüllt. Kaum vorstellbar, dass wichtige Briefe hier noch einen Platz finden sollen. Und das alles trotz einem „Bitte keine Werbung“-Aufkleber. Doch jetzt gibt es einen Weg, wie man sich dagegen wehren kann.

Die Aargauer Zeitung berichtet von einem tragischem Ereignis, das sich in der letzten Woche zugetragen hat. In Oberkulm wurde in der vergangenen Woche eine Werbeverträgerin rabiat attackiert. Angeblich soll sie trotz eines „keine Werbung“-Aufklebers Kataloge in den Briefkasten geworfen haben. Doch was viele nicht glauben, die Werbeverträger tun dies auf legalem Wege. Das heißt der Anti-Werbung-Aufkleber schützt nicht komplett vor einem überfüllten Briefkasten, dies sagt Janine Jakob von der Stiftung Konsumentenschutz. Laut dem Artikel der Aargauer Zeitung gibt es zwar seit April 2012 ein Gesetz, dass unerlaubte Werbeanrufe verbietet, doch der Nationalrat wollte dies nicht auf die Briefkästen ausdehnen. Deshalb gibt es auch keine rechtliche Grundlage, um gegen das unerwünschte Einwerfen von Werbeblättern vorzugehen. Einzig allein politische Werbung darf überall verteilt werden.


Quelle: TeleM1

Wie kann dennoch dagegen vorgegangen werden?

Janine Jakob, von der Stiftung Konsumentenschutz, empfiehlt deshalb aufgebrachten Verbrauchern die Werbebriefe unfrankiert an den Absender zurück zu schicken. Dies ist ein absolut legaler Weg sich dagegen zu wehren und würde in der Masse für die Unternehmen auch ganz schön ins Geld gehen.

Doch es reagieren nicht alle Bürger des Landes so aggressiv auf die vielen Postwurfsendungen. So stellt Thomas Wächter, Geschäftsführer der Mailconsult GmbH, fest, dass es einen Unterschied zwischen Stadt und Land gibt. So sagt Wächter, das es in Aarau 9250 verschiedene Briefkästen gibt und ca. 66 Prozent davon haben einen „keine Werbung“-Aufkleber. Allerdings meint er, sehe es in ländlichen Nachbarregionen ganz anders aus. Hier wollen nur rund 25 Prozent keine Werbung bekommen.

Sogar die schweizerische Post setzt sich mit diesem Thema auseinander. Auch die Beamten der Post stellen unfrankierte Sendungen zu. Sie unterscheiden jedoch zwischen offiziellen und kommerziellen Sendungen. Wer natürlich einen Stopp-Aufkleber auf seinem Briefkasten hat, wird von letzterem verschont. Laut Angaben der Post haben 48,9 Prozent alle Briefkästen und Postfächer so einen Aufkleber. Die Mediensprecherin der Post meint:

Dieser Anteil an kommerzieller Werbung kann nicht ausgetragen werden – das schlägt aufs Geschäft

Außerdem erklärt sie, dass die Post durch die Beachtung der „keine Werbung“-Aufkleber kaum Beschwerden erhält.

Quelle:

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